Stolbergsche Stiftung

Gräflich Stolberg'sche Familienstiftung

Die Gräflich Stolberg´sche Familienstiftung wurde 1839 durch Sophie Charlotte Eleonore Gräfin zu Stolberg-Stolberg, geb. Gräfin von Redern errichtet. Die Stifterin war die 2. Gattin des Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg. Die Stiftung hat die Aufgabe den Orden zu unterstützen, insbesondere nach der Konzeption des Ordensgründers, dem damaligen Kapitularvikar von Münster und späteren Erzbischof von Köln, Clemens August Droste zu Vischering, für dessen Unterhalt zu sorgen. Diese Aufgabe wird seit der Errichtung kontinuierlich wahrgenommen.

Mit den vorgenannten Personen, aber auch der ersten Generaloberin Maria Alberti, erschließt sich eine interessante und weitreichende Verbindung in das damalige Geschehen der Politik, der Literatur und der Kunst. Für den Bereich Politik und Literatur ist Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg zu nennen. Im Bereich der Kunst ist dies die ausgebildete Malerin aus Hamburg, Maria Alberti, die durch Clemens August Droste zu Vischering für die Gründung des Ordens gewonnen werden konnte.

Ein wesentliches Ereignis im Leben des Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg war die Konversion zum katholischen Glauben, die im Gemälde von Theobald v. Oer "familia sacra" dargestellt wird.

Die Gesellschaft trifft sich in der freien Natur, wobei der kundige Betrachter an der Silhouette der Stadt links und dem Kirchturm rechts als den Ort des Treffens das Dorf Angelmodde bei Münster ausmachen kann, wo die Fürstin von Gallitzin die meiste Zeit des Sommers verbrachte.

Lesen Sie auch:
- Bildbeschreibung zum Gemälde Theobalds von Oers
- Informationen zu Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg
- Informationen zu Maria Alberti