Der Besuch der Drei Könige

5. Januar 2026 Impulse

Die Flucht nach Ägypten und der Besuch der drei Könige in Bethlehem – ein Bericht!

Im Evangelium vom 6. Januar wird berichtet, dass die drei Könige (oder Sterndeuter), bevor sie Jesus in der Krippe in Bethlehem finden, wie selbstverständlich den neugeborenen König der Juden in der Hauptstadt vermuten. Die Bestürzung und Überraschung auf beiden Seiten ist groß.
König Herodes weist seine Schriftgelehrten an, nachzuforschen. Und sie finden schließlich:
„Du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll.“ ( Micha 5,1 )
Dies wird Herodes mitgeteilt – und er sagt es den Sterndeutern, zusammen mit der Aufforderung, Bericht zu erstatten, wenn sie fündig geworden sind.

Sie ziehen also nach Bethlehem und finden das Kind in einem Stall, in einer Krippe liegend. Sie erkennen in diesem Kind den gesuchten König, dem sie ihre mitgebrachten Kostbarkeiten schenken: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Im Traum erhalten sie den Hinweis, nicht nach Jerusalem zurückzukehren, denn Herodes wolle das Kind töten. Auch sie vertrauen der Weisung eines Traumes und ziehen „auf einem anderen Weg“ (vgl. Mt. 2,12) als Bekehrte und Beschenkte heim in ihr Land. Sie sind wohl die ersten, ganz frühen Künder der Jesus-Botschaft.

Das Bild zeigt die Heilige Familie auf der Flucht, begleitet von einem Engel, einem jungen Hirten mit einem Esel, aber auch verfolgt von einem drohenden Soldaten, der diesem Kind „auf den Fersen“ ist. Zwei „unschuldige Kinder“ hat er schon im Griff. Viele Mütter weinen um ihre getöteten Kinder. (vgl. Jer.31,15) Sie erleben die Brutalität, wie Mütter und viele Menschen in allen Jahrhunderten.

Beeindruckend ist die Darstellung des Heiligen Josef.
Er trägt das Kind, Jesus, fest auf seinen Schultern.
Eiligen Schrittes, den Blick in Richtung der Bedrohung durch den Soldaten,
geht er den Weg, den Maria und der Engel ihm anzeigen.
Das Kind schaut zu den Verfolgern, wohl traurig darüber,
dass so viele Kinder seinetwegen ermordet werden.
Der Hirte und der Esel halten den Dreien „den Rücken frei.“


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