Billerbecker Firmlinge im Euthymiazentrum

27. April 2018 Sr. M. Euthymia

36 Billerbecker Firmlinge im Mutterhaus

Am 7. Juli werden sie von Weihbischof Dr. Zekorn gefirmt. Vorher wollten sie „Kloster erleben“.
Zunächst waren sie im Euthymia-Zentrum, ließen sich von Schw.M. Euthymias Leben erzählen um dann mit ihren vielen Fragen über das Ordensleben mit uns ins Gespräch zu kommen.

Warum damals – wie ist das heute – das frühe Aufstehen – soviel beten – wie ist der Tagesablauf – würden Sie heute noch einmal – die Gemeinschaft – der Beruf – nicht heiraten – keine Kinder -Ordenstracht – zivile Kleidung – - – Natürlich ist unser Mutterhaus mit seinen vielen Fluren und Türen, den hohen Räumen und der großen Kirche wie eine Welt für sich – und doch – die Nähe zu den Menschen, mitten in der Stadt, neben der Raphaelsklinik- relativierte das Eigenartige und Fremde. Der Satz aus unseren ersten Weisungen aus dem Jahr 1808: „Die Straßen der Stadt seien ihr Kloster“ lies aufhorchen.

Steckt hinter dem Fragen und Suchen nicht die Sehnsucht nach einem erfüllten, sinnvollen Leben,
nach einem Leben mit Christus an erster Stelle? – Doch wie geht das heute – in einer Welt, die so ganz anders herum denkt: was habe ich davon? was bekomme ich dafür? was sagen die anderen? Kann man heute so ein Leben wollen?
Ob diese wenigen Stunden nachwirken? –

Auf jeden Fall wünschen wir Euch, Ihr Lieben, Heiligen Geist, der Euch durchs Leben begleitet und stärkt, wann immer Ihr es nötig habt! Schw. Margret, Schw. Engeltraud, Schw. Elisabethis


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