Und das soll Euch als Zeichen dienen

24. Dezember 2025 Impulse

(Foto: Ikone: Mutter Gottes des Zeichens / Schw. Dorothee)

Lesung aus dem Buch Jesaja:

“Der Herr sprach zu Ahas. Er sagte: „Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe. Der Herr wird von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.“ vgl. Jes 7,10-14

Diese Ikone schmückt an Marienfesten das Ambo in unserer Mutterhauskirche. Das Motiv ist sehr alt. Es kommt ursprünglich aus Byzanz – Konstantinopel. Seit dem 11. Jahrhundert finden sich in Russland Darstellungen mit diesem Motiv, oft umrankt von Legenden, die beim Anblick dieses Bildes vom wunderbaren Ende kriegerischer Auseinandersetzungen berichten. Was ist wohl heute ein größeres Anliegen als: Frieden in unserer Welt!

Mutter und Sohn schauen von dieser Ikone in unsere Welt hinein – heute und zu allen Zeiten. Maria in betender Haltung, vor goldleuchtendem Hintergrund, ist mit einem königlichen Gewand bekleidet. Sie hält uns ihren segnenden Sohn in einem strahlenden Medaillon entgegen. Den Kopf von Mutter und Kind umgibt ein goldener Kranz. Segen, Leuchten, Licht gehen von dem aus, der uns aus der Herzmitte Mariens anschaut.
Weihnachten feiern wir die Geburt dieses göttlichen Kindes, das selbst der Friede ist.

Im Lukasevangelium rufen Engel die Erfüllung der 700-Jahre- alten Weissagung den Hirten zu:
_„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“ Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens._  Lk. 2,11-14

Ikone: Sr. Dorothee
Text: Sr. Elisabethis


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