Mutterhaus

Das Mutterhaus in Münster ist der Hauptsitz der Gemeinschaft. Ein Haus, das ein Stück Heimat sein soll für alle Schwestern. Es steht auf Grund und Boden, auf dem schon seit dem Mittelalter klösterlich gelebt wird. Damals waren es die Augustiner Chorfrauen, seit 1903 sind es die Clemensschwestern. Zurzeit wohnen 62 Schwestern im Mutterhaus und weitere 18 Schwestern auf der angrenzenden Pflegestation St. Barbara.

Ein Stück Heimat

Das Mutterhaus liegt nah am Ort des Gründungshauses und des ersten Clemenshospitals, in der Nachbarschaft zum Erbdrostenhof, dem Geburtshaus unseres Stifters. Es verbindet uns Clemensschwestern mit unserem Gründungsort und der Geschichte der Gemeinschaft. Hier finden die größeren, konventsübergreifenden Veranstaltungen statt, wie Gemeinschaftstage, Oberinnentagungen, Gedenkfeiern zu Ehren unserer Sr. M. Euthymia, Exerzitien, Bibel- oder Besinnungstage.

Leben im Mutterhaus

Den Rahmen für das tägliche Leben bieten die gemeinsamen Gebetszeiten:
Morgens um 6:45 Uhr Laudes und Eucharistiefeier. 11:45 Uhr Mittagsgebet. Abends um 17:30 Uhr Eucharistische Anbetung oder Rosenkranzgebet und Vesper. Diese Gebetszeiten werden abwechselnd aus dem Deutschen Antiphonale, dem Gotteslob oder dem Stundenbuch gesungen oder gesprochen.
Dazu haben andere Gebetsformen ihren Platz wie: Taizégebet, Friedensgebet, Gebet der liebenden Aufmerksamkeit, Kontemplation in Form von Jesusgebet/Herzensgebet, Meditation. Beachtung finden der kirchliche Jahreskreis und Festtage (Kreuzwegandachten, Maiandachten, Bittgottesdienste usw.).

Tagsüber gehen die jüngeren Schwestern ihrem Beruf nach, die anderen erfüllen die vielseitigen Dienste/Aufgaben im Haus oder in der Nachbarschaft. Einige Beispiele sind:
Besuche in der Kita, bei alten Menschen, bei alten und kranken Mitschwestern; Unterstützung und Versorgung von kranken Mitschwestern; Fahr- und Begleitdienste; Gottesdienstvorbereitung; Sakristeidienst; Handarbeiten für Menschen, die in Not sind; Aufsicht im Euthymiazentrum; Pfortendienst und die vielen „kleinen“ Dienste, die erst dann auffallen, wenn sie nicht mehr getan werden.


Zurück

Volltextsuche